2
5338
jubi60-geschichte-des-bsw
modul
1
10204
jubi60-geschichte-des-bsw

Geschichte des BSW




Kohle & Christbäume – eine geniale Idee als Grundstein


Wussten Sie, dass beim BSW 1960 alles mit Kohlen begann? Und zwar mit den echten zum Heizen, doch der Bezug zum sprichwörtlichen „Kohle sparen“ lag in der Grundidee. Wir nehmen unser 60-jähriges Jubiläum zum Anlass, um Sie mit auf Zeitreise zu nehmen und Ihnen zu zeigen, wie sich das BSW von damals bis heute entwickelt hat. Dabei erhalten Sie neue und einzigartige Einblicke in die Firmenhistorie.

Wir starten unsere Zeitreise im Gründungsjahr des BSW, 1960: Mit dem Wirtschaftswunder in Deutschland stieg nicht nur der Wohlstand der Bürger, sondern auch die Preise schossen in die Höhe. Dem wollten 27 Personen, weitestgehend als Beamte im Zoll tätig, entgegenwirken. Die Idee: die Lebenshaltungskosten senken, um so indirekt mehr Gehalt zur Verfügung zu haben. Der Grundstein des BSW wurde gelegt.
Angefangen hat alles im hohen Norden Deutschlands, in Hamburg, und zwar mit Kohlen, Lebensmitteln – vor allem Kartoffeln, Christbäumen und Möbeln. Mitglied werden konnten zunächst nur Beamte. Gegen eine Gebühr von 2 DM bekamen sie einen Ausweis, die sogenannte Betreuungskarte, mit der sie bei teilnehmenden Händlern vergünstigt einkaufen konnten. Damit auch die Ehepartner sparen konnten, gab es eine sogenannte Ehegatten-Betreuungskarte für 1 DM.



„Wer bei denen mitmacht, kann billig einkaufen“

Das war das Credo. Die Mundpropaganda und Verteilung von Handzetteln in der Hamburger Beamtenschaft funktionierte. Die Idee des BSW kam sehr gut an – 13.800 georderte Tonnen Kohle 1961 sprechen für sich. Das Hauptgeschäft lief über den Großhandel, nur in geringem Umfang konnte man auch beim Einzelhandel sparen. Um die vergünstigten Einkaufsmöglichkeiten nicht nur auf Hamburg zu begrenzen, wurden mit Bremen und Kiel und wenig später auch Lübeck und Cuxhaven neue Zweigstellen eingerichtet.
Und der Erfolg riss nicht ab – im Gegenteil: 1962 zählte BSW bereits 25.000 Betreute! Auch immer mehr Firmen erkannten das Potenzial, weshalb sie nach eigenen Worten des damaligen Geschäftsführers den Diensträumen des Zollamtes „die Bude einrannten“. So konnten die Betreuten unter anderem von einem besonderen Service profitieren: dem BSW-Tannenbaumdienst. Neben den Lebensmitteln wurden auch weitere Branchen eingeführt, die reißenden Absatz fanden: der Umsatz im Möbelgeschäft stieg, weshalb BSW einen eigenen Lieferwagen anschaffte. Doch nicht nur die eigenen vier Räume wollten verschönert werden, sondern auch die Reiselust stieg. Die Konsequenz? Ein eigener BSW-Reisedienst Ende 1962.

38 Pfennige für den Liter Diesel

Mit der steigenden Anzahl der Betreuten wurde die Angebotspalette stetig erweitert, wie zum Beispiel um Versicherungsunternehmen mit dem Fokus auf KFZ-Versicherungen. Da dieser Bereich gut angenommen wurde, wollte man auch Benzin günstig ­verkaufen und baute zu diesem Zweck BSW-eigene Tankstellen und schloss Verträge mit rund 150 Tankstellen im ganzen Bundesgebiet ab. BSW-Betreute bezahlten für den Liter Diesel damals nur 38 Pfennige und für den Liter Super 50 Pfennige!

Die erste Arbeitskraft des BSW

Die Gründer standen so hinter ihrer Idee, dass sie die Arbeit anfangs nebenbei und ehrenamtlich absolvierten. Büroräume gab es keine, stattdessen stellte die Geschäftsführung ihre Privatwohnungen zur Verfügung. Anstelle eines festen Gehalts gab es eine geringe Aufwandsentschädigung als Entgelt für die ehrenamtliche Tätigkeit. Doch die Arbeit wuchs stetig. Um diese zu bewältigen, wurde 1962 ein Frührentner eingestellt, der von seiner eigenen Wohnung aus hauptsächlich Betreuungskarten ausstellte: die erste Arbeitskraft des BSW! Da immer mehr Geschäfte am BSW teilnehmen wollten, reichten die Räume nicht mehr aus, sodass 1962 ein kleines Geschäftshaus in Hamburg angemietet wurde. Hier wurde nicht nur BSW geleitet, sondern auch ein erster eigener BSW-Laden mit Lebensmitteln eröffnet. Ende 1962 wurde die Zentralverwaltung nach Hamburg-Altona verlagert.

Mit BSW bei BSW sparen – eigene Ladenkette

Die Idee der Gründer war ein voller Erfolg: 1964 war der Andrang enorm, es gab bereits 145.000 Betreute und ein Jahr später wurde bundesweit die 200.000 Marke geknackt. Deswegen wurden in der ganzen BRD neue Zweigstellen mit eigenen Läden eröffnet. Kleiner Fakt am Rande: Der südlichste BSW-eigene Laden befand sich in Passau. Die BSW-Ladenkette ist so bis Ende 1965 auf 28 Lebensmittelgeschäfte angewachsen. In den Läden konnten BSW-Mitglieder meist Zweitmarken bekannter Hersteller vergünstigt einkaufen. Besonders interessant ist es, wie die Läden, die sich in Größe und Sortiment unterschieden, geführt wurden. Es gab Läden, in denen die Leiter nebenberuflich arbeiteten und das Geschäft nur stundenweise geöffnet wurde. Teilweise übernahmen die Ehefrau oder weitere Familienangehörige den Verkauf. In den größeren Läden, wie zum Beispiel in Bayreuth oder Flensburg, gab es bereits mehrere Angestellte. Der Laden in Bayreuth, der sich wie viele weitere BSW-eigene Läden als „BSW-Ladenunion“ bezeichnete, verfügte sogar über zwei Etagen. Im unteren Stockwerk konnten Lebensmittel, Süßigkeiten und Spirituosen gekauft werden, im oberen Stockwerk Textilien, Lederwaren, Pelze, Schmuck, Besteck, Uhren, Öfen, Haushaltswaren und Elektrogeräte. Oft standen die Kunden wegen der günstigen Preise in langen Schlangen vor den BSW-Läden.

Erste Schritte in der Werbung

Um über preisgünstigste Angebote des BSW zu informieren, wurde 1965 der sogenannte Einkaufsratgeber eingeführt. Weitere Informationsmedien folgten – im Juni 1965 erschien der erste BSW-Kurier, in dem Anzeigen und Angebote der Partnerfirmen mit Informationen zum BSW kombiniert wurden.
Heute schreiben wir darüber in unserem BSW-Magazin, in dem wir Sie, wie damals, über aktuelle Sparangebote, neue Partnerfirmen und interessante Servicethemen sowie über die Historie des BSW informieren. In der nächsten Ausgabe nehmen wir Sie weiter mit auf unsere Zeitreise.
Bereits heute haben Sie die Chance, unser Jubiläum mit tollen Aktionen auf den folgenden Seiten zu feiern!



Jubiläumsaktion von Total
Diese besondere Aktion holt dabei die Vergangenheit in die Gegenwart – mit Heizöl hat alles begonnen und auch 2020 organisieren wir lohnende Sparvorteile in diesem Bereich für Sie. Passend zum 60-jährigen Jubiläum erhalten Sie bei ­TOTAL-Heizöl vom 09.01. bis 06.02.2020 zusätzlich zu den 30 Litern BSW-Vorteil noch einmal 30 Liter Jubiläums-Vorteil für das Produkt „Premiumheizöl thermoplus klimaneutral“ geschenkt! Doch das ist noch nicht alles, TOTAL bietet Ihnen auch in den Bereichen Tanken und Autowäsche zwei lohnenswerte Jubiläumsaktionen. Neugierig? Mehr Informationen finden Sie hier.