2
6230
jubi60-geschichte-des-bsw-teil4
modul
1
11653
jubi60-geschichte-des-bsw-teil4

Geschichte des BSW




Rückblick auf die BSW-Historie: Vergleich Früher und Heute

Unsere Zeitreise durch die BSW-Geschichte kommt zum Ende und zeigt Ihnen, was sich bei BSW in den letzten 60 Jahren verändert hat. Erfahren Sie, wie sich das Leistungsangebot gewandelt, wie sich die Kommunikation der Leistungen über die Jahrzehnte entwickelt und wie sich die Vorteilsausschüttung für BSW-Mitglieder modernisiert hat.

In den bisherigen Artikeln unserer Reihe haben wir auf die bewegende Geschichte des BSW zurückgeblickt. Zunächst ins Gründungsjahr 1960, in dem Gewerkschaftler und Zollbeamte das Beamten Selbsthilfewerk ins Leben riefen, um den steigenden Lebenshaltungskosten entgegenzuwirken. Anschließend ging es durch die 60er Jahre, in denen der Firmensitz verlegt wurde, bis zu den 80er Jahren mit einer strategischen Neuausrichtung. Die letzte Ausgabe umfasste die Zeitspanne vom Mauerfall bis ins neue Jahrtausend, das speziell durch neue technische Möglichkeiten in der Kommunikation und der Vorteilsabwicklung geprägt war. Hier wollen wir nun anschließen und zum Abschluss der Reihe einen Vergleich ziehen. Wie war es früher, wie ist es heute?

Von Anfang an bestand eine enge Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Verbänden des Öffentlichen Dienstes insbesondere bei der Gewinnung von neuen Mitgliedern.Ausdruck dieser Verbundenheit ist die jahrzehntelange Mitgliedschaft des BSW im Deutschen Beamten Wirtschaftsring (DBW). Nach wie vor stellen auch heute noch öffentlich Bedienstete den Großteil der BSW-Mitglieder dar.

Angebotsveränderung im Laufe der Zeit

Angefangen hatte alles mit Kohle, Lebensmitteln und Christbäumen.Mit dem Umzug nach Bayreuth im Jahr 1968 richtete sich der Fokus endgültig auf die Vermittlung von Waren und Dienstleistungen anstatt auf den direkten Warenverkauf. Ein wichtiger Meilenstein hierfür war die Partnerschaft mit dem Versandhaus Quelle, die ab 1969 für über 40 Jahre andauern sollte und BSW-Mitgliedern eine sehr große Angebotsvielfalt bot – u. a. mit Quelle als exklusivem Reisepartner. Mit der Gründung eines eigenen Reisebüros im Jahr 2002 und der stärkeren Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern ist es seither möglich, die individuellen Reisewünsche der Mitglieder optimal zu erfüllen. Auch im Autosektor startete BSW in den 70er Jahren eine mehr als 20 Jahre andauernde Kooperation mit Peugeot Deutschland, um seinen Mitgliedern exklusive Vorteile zu bieten. Ende der 90er Jahre kauften BSW-Mitglieder etwa 12.000 Fahrzeuge pro Jahr zu Sonderkondition. Heute vermittelt BSW im Autocenter Neuwagen und Kurzzulassungen nahezu aller Marken zu attraktiven Konditionen an seine Mitglieder und bietet dabei ein breites Angebots- und Leistungsspektrum.

Auch im Finanzsektor gab es weitreichende Änderungen. Während sich in den 70er Jahren das Angebot auf wenige Partnerkonzentrierte, bietet BSW heute ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen, das von allen Formen der Geldanlage mit Bankpartnern wie der Commerzbank bis zu Immobiliengeschäften über den Partner PlanetHome reicht. Alles in allem steht den BSW-Mitgliedern heute eine Vielzahl an Partnerfirmen mit über 800 Online-Shops sowie über 20.000 stationären Akzeptanzstellen zur Verfügung. Zusätzlich rundet der BSW Gutscheinshop das Angebot ab. Zwar hat sich über die letzten Jahrzehnte viel verändert, trotzdem steht BSW früher wie heute für Regionalität und setzt den Fokus auf stationäre, auch kleinere Händler, um den Einzelhandel vor Ort aktiv zu unterstützen.





Die Kommunikation der Leistungen im Wandel

In den Anfangsjahren war der einmal im Jahr erscheinende Einkaufsratgeber zentrales Kommunikationsmittel des BSW. Zwar waren diese Regionalratgeber wenig individualisiert, jedoch war die Vorstellung einzelner Firmen und stationärer Händler für die damalige Zeit ein wichtiges Kommunikationsmedium. Eine jahrzehntelange Tradition haben auch die BSW-Magazine, die über interessante Verbraucherthemen informieren und damit für die Mitglieder ein wichtiger Ratgeber im täglichen Leben sind.

Aufgrund der rasanten technischen Entwicklungen der vergangenen Jahre hat sich die Kommunikation stark verändert. Während die Mitgliederinformation und Vermittlung von Angeboten bis Ende der 90er Jahre in 60 bis 70 Regionalleitungen und 25 Hauptgeschäftsstellen durch lokale Ansprechpartner erfolgte, ermöglicht die zentrale Organisation sowie die Digitalisierung heute eine zielgenauere, aktuellere und zeitlich flexiblere Mitgliederkommunikation. Dazu zählen auch neue Kommunikationskanäle wie Social Media, die BSW-Website oder technische Sparhelfer, z.B. die BSW-App. Auch das Partnerfirmen-Verzeichnis gibt es heute immer noch – jedoch durch die Auflistungvon Partnern im Einkaufsbereich des jeweiligen Mitglieds weitaus individualisierter als dies früher möglich war.





Von der Papierkarte zur elektronischen Erfassung

Wie die technischen Neuerungen die Vorteilsausschüttung positiv beeinflussten, wird hinsichtlich der Abwicklung deutlich. Früher galt die BSW-Betreuungskarte in Form einer Papierkarte als Nachweis für die BSW-Mitgliedschaft und in den 60er und 70er Jahren mussten Belege von Mitgliedern postalisch eingesendet, manuell von BSW-Mitarbeitern eingegeben und die Vorteile einzeln berechnet werden. Heute ist an Stelle der Papierkarte die BSW-Karte getreten, die die erforderlichen Daten mit einem Magnetstreifen über EC-Terminals ausliest. Durch technische Entwicklung erfolgt die Umsatzverarbeitung schneller, womit auch die Vorteilsausschüttung zeitnaher erfolgt. Auch bei Online-Partnern erfolgt die Abwicklung automatisiert.

Trotz oder gerade wegen all der Veränderungen, bleibt BSW auch in Zukunft der bewährte Wegbegleiter für die Mitglieder. Im Jubiläumsjahr 2020 speziell in der anstehenden Weihnachtszeit bietet BSW seinen Mitgliedern bei vielen Partnern besonders lukrative Vorteile. Überzeugen Sie sich selbst von den zahlreichen Aktionen in diesem Magazin und der beiliegenden Vorteilswelt!