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Gesundheitsmanagement im Unternehmen

"Sitzen ist das neue Rauchen"

Marco Nübling

Verspannungen, Kopf- sowie Nackenschmerzen und damit gesundheitsbedingte Ausfälle kennen viele Angestellte im Öffentlichen Dienst. Arbeitgeber setzen daher verstärkt auf ein umfassendes Gesundheitsmanagement, um das Wohlbefinden der Beschäftigten zu steigern – so auch BSW.

Falsches Sitzen und wenig Sport

22,7 Prozent der Arbeitsunfähigkeitstage waren 2015 laut DAK Gesundheitsreport auf Beschwerden im Muskel-Skelett-System zurückzuführen. Die einseitige Arbeit am Schreibtisch kann den Rücken sowie den Nacken belasten. Eine falsche Haltung und zu wenig sportliche Aktivität in der Freizeit unterstützen dies noch. „Sitzen ist das neue Rauchen“, erklärt Marco Nübling, Verantwortlicher für das Betriebliche Gesundheitsmanagement bei BSW.

Bewegen Sie sich regelmäßig

Um diesem individuellen sowie betrieblichen Problem entgegenzuwirken, investieren immer mehr Unternehmen in gesundheitsfördernde Maßnahmen. Ziel eines solchen Gesundheitsmanagements ist es, Gesundheit sowie Leistung der MitarbeiterInnen zu fördern. Allein mit dem Anschaffen von höhenverstellbaren Tischen oder Fußstützen sei es aber noch nicht getan. „Es geht primär darum, sich mehr zu bewegen und nicht allzu lange in der gleichen Arbeitshaltung zu verharren. Vielen Berufstätigen fehlt schlicht und einfach eine regelmäßige Beanspruchung ihres Bewegungsapparats“, so Nübling.

Gesundheitsmanagement in der Praxis

BSW wirkt dem bereits entgegen und stellt seinen Angestellten regelmäßig Angebote zur Verfügung. „Wir haben unsere MitarbeiterInnen schriftlich befragt und versuchen Anreize zu schaffen, sich im Unternehmen sowie nach Dienstende im privaten Bereich fit zu halten.“ BSW organisiert in diesem Jahr beispielsweise Rückenkurse, Fachvorträge oder auch Massagen, die unter dem Motto Bewegung / Rückenfitness stehen.

Der BSW-Tipp für Gesundheit am Arbeitsplatz

Auch während der Arbeitszeit kann das körperliche Wohlbefinden gesteigert werden: Einfaches Schulterkreisen direkt am Schreibtisch ist ein erster Schritt. Bei einer aufrechten Körperhaltung werden die Schultern zunächst nach oben gezogen und anschließend so weit wie möglich nach hinten gekreist, bis die Verspannung zu spüren ist. Der Nacken sollte dabei bewusst gestreckt werden. Mehrmalige Wiederholungen am Tag fördern die Durchblutung der Nackenmuskulatur und lösen Verspannungen.

Eigeninitiative ist gefragt

Die firmeninternen Angebote sowie die Übungen für Zwischendurch sollten für die höchste Effektivität so oft wie möglich genutzt werden – besonders, wenn abseits des Unternehmens keiner sportlichen Aktivität nachgegangen wird. „Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, sich zu motivieren und etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Die Unternehmen können hierfür ihre MitarbeiterInnen durch attraktive Angebote im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements nur inspirierend unterstützen “, resümiert Marco Nübling.


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