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Servicethemen, Partnerfirmenvorstellungen & Berichte

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So gesund ist der Verzicht auf Schuhe

Barfußlaufen: Erholung für die Füße

Sie sind unsere Stütze, bewegen uns fort und haben unendlich viel zu leisten. Wir sollten unsere Füße so oft wie möglich entlasten und verwöhnen. Schon der Verzicht auf Schuhe kann hier der erste Schritt sein.

Wunderwerk Füße

Unsere Füße sind ein anatomisches Wunderwerk: Ein Fuß besitzt 28 Knochen, 30 Muskeln, zahlreiche Bänder und Sehnen und tausende Nerven, die in unseren Fußsohlen münden. Über die Fußsohlenreflexe steuern sie das Gehen. Unser Körper richtet sich mithilfe der von ihnen empfangenen Informationen bei jedem Schritt neu aus: So gleicht er Bodenunebenheiten aus, fängt Stürze ab und ermöglicht komplexe Bewegungsabläufe wie Tanzen oder Springen. Wenn wir barfuß laufen, arbeiten die Tastrezeptoren unserer Fußsohlen deutlich effektiver als in Schuhwerk. Das wirkt sich auf unsere gesamten Bewegungsabläufe aus. Geübte Barfußgeher setzen statt mit der Ferse mit dem Vorderfuß auf. Dadurch sind die Kräfte, die auf den Fuß wirken, geringer und die Stoßdämpfung kommt optimal zum Einsatz.

Barfußlaufen stärkt die Füße

Instinktiv möchten kleine Kinder barfuß laufen. Sie spüren anscheinend, wie sich ihre Balance verbessert, sobald die Fußsohlen den Boden berühren. Immer mehr Kinderärzte und Orthopäden empfehlen dringend, dies zuzulassen. Auch Erwachsenen kann Barfußgehen nutzen: Es stärkt sowohl das natürliche Zusammenspiel der Bänder, Sehnen und Muskeln unserer Füße als auch die Wirbelsäule. Viele Fehlhaltungen im Rücken oder Probleme in den Knien oder der Hüfte kommen ursächlich von den Füßen. Sogar wenn bereits röntgenologisch diagnostizierte Probleme bestehen, kann Barfußgehen eine erfolgreiche Therapie sein.

Freiheit für die Füße

Auch wer keine medizinischen Probleme hat, profitiert vom Barfußlaufen. Über die Hälfte der Deutschen leiden unter Fuß-Fehlstellungen. Barfußlaufen kann diese vorbeugen oder dabei unterstützen, wieder zu einer normalen Fußstellung zurückzufinden. Beim Laufen ohne Schuhe bewegen sich die Füße frei, die Muskeln arbeiten sinnvoll und das Fußgewölbe richtet sich auf. Das sind jedoch nicht die einzigen gesundheitlichen Vorteile: Die Durchblutung wird beim Schuhlosengehen verbessert und so der Kreislauf angeregt und das Immunsystem gestärkt. Außerdem hilft der unmittelbare Kontakt der Fußsohlen mit dem Boden dabei, Stress abzubauen. So wirkt Barfußgehen nach einem langen Arbeitstag entspannend und sorgt dafür, dass wir neue Energien tanken können.

So geht barfuß

Am effektivsten ist Barfußgehen im Freien auf wechselnden Untergründen. Versuchen Sie dreimal die Woche eine halbe Stunde barfuß zu gehen. Am meisten Spaß macht das auf einem der vielen Barfußpfade, die es inzwischen gibt. Sie verfügen über unterschiedliche Untergründe – von Wiesen- und Waldboden über Sand oder Kiesel, Lehm und Schlamm bis hin zu Split, Schotter oder Wasser. Wer einen Garten hat, besitzt einen eigenen Barfußpfad: Denn nasses Gras, die Holzterrasse, der weiche Boden zwischen den Beeten und der Kiesweg der Einfahrt sind Barfuß-Trainingsgelände vom Feinsten. Sie können aber natürlich auch in der Wohnung barfuß laufen – idealerweise ohne Socken.



Weiterführende Infos


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