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COVID-19 - neue Patientenverfügung

Viele Menschen, die bereits eine Patientenverfügung haben, fragen sich, ob diese für COVID-19 ausreicht oder ob sie eine spezielle Verfügung brauchen. Im Internet gibt es darauf an vielen Stellen Empfehlungen. Einige Anbieter haben auch eine spezielle COVID-19-Patientenverfügung aufgelegt. Braucht man die?

Was die Spezialisten der Stiftung VorsorgeDatenbank jetzt empfehlen

Welches Ziel hat eine Patientenverfügung? Gem. § 1901a BGB soll sie dazu dienen, für den Fall seiner Einwilligungsunfähigkeit festzulegen, ob man in bestimmte, zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht unmittelbar bevorstehende Untersuchungen seines Gesundheitszustands, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe einwilligt oder sie untersagt. Es geht also darum, in bestimmte ärztliche Maßnahmen vorab einzuwilligen oder sie zu untersagen. Das ist völlig unabhängig davon, welche Erkrankung man hat. Vereinfacht zusammengefasst, können in der Patientenverfügung u.a. Maßnahmen untersagt werden, die lediglich das Sterben verzögern und nicht mehr zur Gesundung des Patienten führen.

Ist nun bei COVID-19 eine andere Regelung sinnvoll? In erster Linie wird bei COVID-19 von einer Lungenerkrankung gesprochen, die durch schwere zusätzliche Symptome, wie Thrombosen, Herzmuskelschädigungen und auch Hirninfarkte sehr unterschiedliche Verlaufsformen nehmen kann. Es erkranken sehr viele Infizierte nur leicht und durchlaufen die Krankheit ohne schwere Krankheitssymptome. Menschen mit Vorerkrankungen, vor allem im höheren Alter, können schwere Erkrankungsverläufe aufweisen. Inzwischen hat man auch in jungen Menschen schwere Verläufe beobachten müssen. Menschen können auch an Komplikationen ihrer Vorerkrankungen versterben. Aber auch eine Genesung nach schweren Komplikationen ist möglich.

Eine Patientenverfügung ist nur dann praxistauglich, wenn sie klar und verständlich regelt, für welche Situationen sie gelten soll. Je spezieller und detaillierter die Regelungen sind, desto eher besteht die Gefahr, dass der behandelnder Arzt und der Gesundheitsbevollmächtigte, der für den Patienten, entscheiden muss, nicht zu einer übereinstimmenden Meinung finden. Die Krankheitszustände im Verlauf einer SARS-CoV2-Infektion unterscheiden sich nicht grundlegend von anderen schweren Erkrankungen, bei denen es zu vergleichbaren lebensgefährlichen Symptomen kommen kann. Es ist daher nicht ratsam allein wegen einer Infektion mit dem neuartigen Virus grundsätzlich jede Form der künstlichen Beatmung auszuschließen.

Aus diesen Gründen halten wir es nicht für erforderlich eine Patientenverfügung, die dem aktuellen Stand der Rechtsprechung genügt, zu ändern oder gar eine spezielle COVID-19-Verfügung zu verfassen. Es genügt eine zeitgemäße, individualisierte Patientenverfügung, wie z.B. die der Stiftung VorsorgeDatenbank im großen „Mein VorsorgeBuch“, die eine möglichst konkrete Beschreibung der Behandlungssituationen enthält, für die man ebenfalls konkret beschriebene Maßnahmen wünscht oder ablehnt.

Was wir jedoch alle schmerzhaft in dieser Pandemie erfahren müssen, ist, dass unsere Gesundheit unabhängig vom Lebensalter und aktuellen Gesundheitszustand völlig unvorhergesehen großen Gefahren ausgesetzt werden kann, wie jetzt mit COVID-19 und dass es nicht den vorhersehbaren besten Zeitpunkt für eine Patientenverfügung zu geben scheint. Eine Patientenverfügung ist dann fällig, wenn sich der einzelne dazu entschließt, für sein Leben Vorsorge zu treffen und dazu auch seine Selbstbestimmung bei schwerer Erkrankung und am Lebensende zu bewahren und zu schützen. Nur so können nahestehende Menschen oder in der Verantwortung stehende Ärzte in unserem eigenen Sinne entscheiden. Die Patientenverfügung ist eine verbindliche Nachricht an diese Menschen.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.vorsorge-verfuegungen.de/partner-bsw

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