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Servicethemen, Partnerfirmenvorstellungen & Berichte

Wir möchten Sie rundum informieren und veröffentlichen auf dieser Seite wissenswerte Berichte und Interviews in den Themenbereichen Gesundheit, Finanzen, Haus & Garten, Mode und Beauty sowie Berichte rund um den öffentlichen Dienst. Zudem stellen wir Ihnen einige ausgewählte Partner in Partnerfirmenporträts vor.



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Die ärztliche Schweigepflicht - Risiken und Nebenwirkungen

Alles, was ein Arzt von seinem Patienten erfährt, unterliegt seiner Schweigepflicht. Das gilt sogar über den Tod des Patienten hinaus. Wer sicherstellen will, dass seine Angehörigen auch dann noch informiert werden, wenn er selbst nicht mehr ansprechbar ist, muss jetzt etwas tun.

Ein Jahr Gefängnis, bis zu 50.000 Euro Bußgeld, Berufsverbot – solche Strafen drohen Ärzten, welche die ärztliche Schweigepflicht verletzen. Schon die Frage, ob er einen Patienten behandelt, darf ein Arzt nicht beantworten. Auch andere behandelnde Ärzte dürfen keine Informationen über Diagnose und Therapie bekommen, solange es der Patient nicht ausdrücklich erlaubt. Weder ein Vorgesetzter noch die Polizei können einen Arzt zwingen, sein Schweigen zu brechen. Solange man selbst als Patient entscheiden kann, ist das auch gut so. Kann man es nicht mehr, wird es schnell zum Problem.

Wer ist Angehöriger? Oft nicht eindeutig zu beantworten

Selbst Ehe- und Lebenspartner darf ein Arzt nicht ohne weiteres informieren. „Die Rechtsprechung geht davon aus, dass es im „mutmaßlichen Interesse“ des Patienten liegt, dass die „nächsten Angehörigen“ informiert werden“, sagt Rechtsanwalt Dr. Heinrich Meyer-Götz. Doch wer sind diese Angehörigen? Der Lebensgefährte oder die Partnerin? Geschiedene Partner, Geschwister, erwachsene Kinder? Der Arzt kann es nicht wissen, denn in den meisten Fällen kennt er das persönliche Umfeld seiner Patienten nicht. Im Zweifel wird er schweigen. So lange der Patient sprechen kann, entscheidet er selbst. Ist er dazu nicht mehr in der Lage, braucht der Arzt eine Entscheidungshilfe. Diese Hilfe muss man ihm als Betroffener allerdings geben bevor es zu spät ist.

Die Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht

Die Lösung des Problems ist einfach: Eine schriftliche Erklärung zur Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht. Sie gilt nur, wenn der Patient nicht mehr selbst entscheiden kann. In der Erklärung legt man fest, wen der Arzt informieren darf und gegebenenfalls auch, wen nicht. Das können nicht nur die nächsten Angehörigen sein, sondern vielleicht auch gute Freunde. Gerade wer nicht zum engsten Kreis der Familie gehört, wird mit größter Wahrscheinlichkeit ohne eine ausdrückliche Erlaubnis nie Auskunft erhalten. Diese Erklärung kann jederzeit widerrufen oder geändert werden. Jeder sollte auch von Zeit zu Zeit prüfen, ob die in der Erklärung genannten Personen noch zu dem Kreis gehören, der informiert werden soll.

Praktisch und sicher – Verfügung als Formular

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