1
3027
ÖD-News-Überschrift Berichte
modul
1
6182
ÖD-News Überschriften

Servicethemen, Partnerfirmenvorstellungen & Berichte

Wir möchten Sie rundum informieren und veröffentlichen auf dieser Seite wissenswerte Berichte und Interviews in den Themenbereichen Gesundheit, Finanzen, Haus & Garten, Mode und Beauty sowie Berichte rund um den öffentlichen Dienst. Zudem stellen wir Ihnen einige ausgewählte Partner in Partnerfirmenporträts vor.



Gartenglück

Grüner Garten - gesundes Glück

"Wer gärtnert, grübelt nicht", lautet ein Sprichwort. Tatsächlich bringt regelmäßige Gartenarbeit nicht nur das grüne Paradies, sondern auch Geist und Seele zum Blühen. Und auch der Körper weiß die Bewegung im Freien zu schätzen.

Im Frühjahr braucht es nicht viel mehr als ein paar Sonnenstrahlen und schon drängt es uns nach draußen, um zu harken und graben, zu säen und pflanzen, zu rechen und schneiden – schließlich geht es um nicht weniger als um unser ganz persönliches Paradies. Garten, Terrasse oder auch ein kleiner Balkon sind im Frühjahr und Sommer nicht nur eine tägliche Herausforderung, will man Wildwuchs und Unkraut in Schach halten, sie sind neben all der Mühe auch Meditations- und Fitnesszentrum. Und mehr als das: Neben der Arbeit, die die Instandhaltung des Grünbereichs erfordert, handelt es sich doch um eine so verlässliche wie heilsame grüne Therapie, die da direkt vor unserer Nase liegt. Schon der Anblick üppiger Rosen, filigraner Gräser, duftender Kräuter oder knackigen Gemüses lässt Muskeln und Seele entspannen, das Herz hüpfen und Sorgen und Ärger schwinden.

Grüne Meditationstherapie

Tatsächlich ist Gartenarbeit ein recht sinnliches Erlebnis. Gartenarbeit erdet – im wörtlichen und besten Sinne. Denn die Erde mit Händen und Harken zu bearbeiten, Saatgut und Knollen ins Erdreich zu buddeln, zu gießen und zu warten, bis die ersten grünen Spitzen ans Licht drängen, selbst das Unkraut zu jäten, das alles nimmt unsere Sinne in Anspruch und lässt keinen Raum für Hektik und Alltag. Grün tut der Seele als Farbe an sich schon gut: Natur und Grünanlagen bzw. blühende Blumen und Pflanzen beruhigen, entspannen, senken bereits beim Sehen, Hören und Spüren den Blutdruck und können Sorgen und sogar Schmerzen lindern. Und das nicht nur vorübergehend, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Je vielfältiger, je lieber und länger, desto besser. Die Arbeit mit und in der Natur an frischer Luft und bestenfalls bei Sonnenschein baut Ängste und Stress ab und ist somit das natürlichste Antidepressivum der Welt. Ganz ohne Krankenschein und Nebenwirkungen sorgt es für gute Laune und Gelassenheit. Die Medizin nutzt diesen therapeutischen Ansatz bereits seit einigen Jahren erfolgreich bei der Behandlung und Rehabilitation von Unfallopfern und Herzinfarktpatienten sowie bei psychischen Krankheiten wie Depressionen oder Demenz: Die sogenannte „Gartentherapie“ ist eine interdisziplinäre Behandlungsform aus den USA, die die Arbeit im Grünen als Heilplan physio- und ergotherapeutisch verknüpft. Dabei ist es mehr als nur ein Training der Grob- und Feinmotorik oder des Gleichgewichtssinnes: Die Patienten – wie Hobbygärtner auch – schulen damit Kreativität und Verantwortungsbewusstsein sowie die Fähigkeit, strukturiert zu arbeiten. Das Ergebnis: Mehr Selbstvertrauen und Lebensfreude. Auch in Deutschland werden in Rehabilitationskliniken immer mehr Gärten angelegt.

Beste Body-Balance

Doch auch über die pure Seelenpflege hinaus wirkt sich Gartenarbeit körperlich so positiv aus, dass sie eigentlich verschreibungspflichtig im besten Sinne sein sollte: Nicht nur der Stoffwechsel wird in Schwung gebracht, auch das Immunsystem wird kräftig unterstützt und kann demzufolge ein ordentliches Schutzschild gegen Krankheitserreger, Entzündungen und Erschöpfungszustände aufbauen. Regelmäßige Gartenarbeit kurbelt darüber hinaus den Kreislauf an und stabilisiert ihn dauerhaft, Blutfette und damit der Cholesterinspiegel werden positiv beeinflusst. Schließlich bildet der Körper durch die vermehrte Aufnahme von Sonnenlicht mehr Vitamin D, das die Knochen stärkt und so gegen Osteoporose wirkt. Sogar das Risiko, an Herzkrankheiten und Krebs zu erkranken, kann vermindert werden. Die erhöhte Gefahr der Bildung von Brustkrebs nach der Menopause zum Beispiel wird nachweislich durch die verstärkte Bewegung bei der Gartenarbeit herabgesetzt. Nicht vergessen werden sollte aber auch, dass Rasenmähen, Rosenschneiden, Rechenworkout ganz nebenbei die beste Bauch-Beine-Po-Gymnastik ist, inklusive Arme und Rücken. Kraft- und Beweglichkeitstraining gibt es umsonst obendrauf: Stehen, gehen, strecken, knien, in die Hocke gehen – die gesamte Motorik wird in einem Maß beansprucht, das vergleichbar ist mit Gewichtheben. Weil sich das positiv auf Skelett und Beweglichkeit auswirkt, gilt Gartenarbeit vor allem für Menschen in der zweiten Lebenshälfte als ideales Hobby. So konnte eine US-Studie belegen, dass leichte körperliche Arbeit den Menschen auch geistig auf Trab hält, was Gartenarbeit zu einer hervorragenden Demenzprophylaxe ganz ohne Nebenwirkungen macht.

Eine Sache der Haltung

Haltung darf hier ganz wörtlich genommen werden. Denn natürlich kennt jeder die kleinen, oft gemeinen Begleiterscheinungen nach einem durchwerkelten Nachmittag im Garten, die sich allerdings vermeiden lassen, befolgt man nur ein paar Regeln:

  • Beim Bücken und Beugen möglichst in die Knie gehen, den Rücken gerade halten. Lasten aus den Knien heraus heben, schwere Lasten dicht am Körper halten.
  • Keine ruckartigen Bewegungen.
  • Schwere Lasten aufteilen. Wenn das nicht möglich ist, Schubkarre oder Rollwagen benützen.
  • Zwischendurch aufstehen und Aktivitäten und Stellungen wechseln, um einseitige Belastungen zu vermeiden.
  • Möglichst immer nur ein Knie auf dem Boden absetzen, um die Druckbelastung zu verringern.
  • Beim Knien Polster verwenden.

Wer auf seinen Rücken, die Knie und Hände aufpasst, der verhindert, dass die Lust an der Gartenarbeit zur Last wird. Denn immerhin ist einer der wesentlichen Garanten für das eigene Wohlbefinden wie für das des Gartens: Regelmäßigkeit! Die grünen und blühenden Schützlinge wollen im Sommer ausgezupft und -geschnitten, gegossen, gedüngt, einfach gehegt und gepflegt werden. Wer sich und seinem Paradies also drei, besser vier bis fünf Mal pro Woche mindestens 30 Minuten gönnt, bringt damit nicht nur die Seele des Gartens zum Blühen, sondern auch die eigene, und verwöhnt zugleich Körper und Geist!


  • Garten, Frühling, Gartenarbeit, Gesundheit, Seele, Grün, Frühjahr, Sonne, Bewegung, gärtnern