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Arbeitszeit flexibler einteilen

Individualität statt Schema F

Immer mehr Beschäftigte legen einen großen Wert darauf, ihre Arbeitszeit individuell gestalten zu können. Der dbb unterstützt diesen Wunsch nach mehr Selbstbestimmung und verweist dabei auf den Wandel des klassischen Arbeitsmodells.

Mehr Raum für Familie, Weiterbildung und Ehrenamt

Die Bedürfnisse der Beschäftigten an die Arbeitswelt haben sich gewandelt – das betrifft die Privatwirtschaft ebenso wie den Öffentlichen Dienst, wie aktuelle Umfragen und Studien belegen. Abhängig von der jeweiligen Lebenssituation bestünde der Wunsch, die Arbeitszeit flexibel anzupassen, um sich insbesondere mehr Zeit für die Familie, für Weiterbildung oder für ein Ehrenamt nehmen zu können, wie der dbb Vize Ulrich Silberbach jetzt im Rahmen des Arbeitszeitdialogs des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erklärte. Bausteine für mehr Arbeitszeit-Souveränität könnten seiner Ansicht etwa die Weiterentwicklung des Teilzeitrechts um neue Varianten oder Wahlarbeitszeit und zusätzliche Freistellungsmöglichkeiten sein. Noch jedoch stünden die gültigen gesetzlichen Vorgaben einer Flexibilisierung entgegen.

Arbeitszeit-Souveränität auch für Berufe am Menschen

Chancen für mehr Flexibilität sieht Silberbach besonders in der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt, die beispielsweise das ortsunabhängige Arbeiten ermöglicht. „Hier wird genau zu prüfen sein, ob der Beschäftigte durch die Tele- oder mobile Arbeit ent- oder belastet wird, auch die Auswirkungen für die Kollegen im ‚Normalbetrieb‘ sind zu bedenken.“ Besonderer Anstrengungen und Kreativität bedürfe es zudem bei denjenigen Berufs- und Beschäftigtengruppen, die ihre Arbeit zwingend unmittelbar am Menschen verrichten, insbesondere in Heil-, Pflege-, Erziehungs- und Sozialberufen. „Auch diesen Kollegen muss eine höhere Selbstbestimmung bei der Wahl von Arbeitszeit und Arbeitsort ermöglicht werden.“

Mehr zum Thema beim BSW:

Arbeitswelt 4.0: Jeden Tag ein neuer Platz


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