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Pflege im Alter - Schwiegerkinder gehen leer aus

Was wird aus mir im Alter? Diese Sorge treibt viele Menschen um. Die meisten wünschen sich, zu Hause bleiben zu können. Die gute Nachricht: Auf die Familie ist immer noch Verlass.

Zwei Drittel der 3,41 Millionen Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt. Über die Hälfte davon (1,76 Millionen) von ihren Angehörigen. Diese können sich dafür von ihrer Arbeit ganz oder teilweise freistellen lassen, haben Kündigungsschutz und ein Rückkehrrecht, sind unfall- und rentenversichert. Geld für die Pflegeleistung bekommen sie allerdings nicht. Stattdessen haben pflegende Angehörige Anrecht auf einen höheren Anteil am gesetzlichen Erbe. Das ist im § 2057a BGB geregelt. Abhängig davon, wie lange sie gepflegt haben, wird ein bestimmter Betrag angerechnet, der von der Erbmasse abgezogen wird. Was danach übrig bleibt, wird dann auf alle Erben verteilt.

Schwiegerkinder gehen leer aus

Eigentlich sollte das Gesetz einen gerechten Ausgleich schaffen. Tatsächlich aber gibt es immer wieder Streit. Das beginnt damit, dass nicht jeder Angehörige anspruchsberechtigt ist. Nur die direkten „Abkömmlinge“, also Kinder, Enkel und Urenkel haben ein Recht auf den entsprechenden Teil des Erbes. Ehepartner, Freunde, Nachbarn vor allem aber Schwiegerkinder gehen leer aus.

Zweiter Streitpunkt: Da der Anteil des pflegenden Angehörigen im Vorhinein vom gesamten Erbe abgezogen wird, werfen ihm die Angehörigen oft vor, er habe das Erbe geschmälert.

Gerechtigkeit durch Vorsorge

Wer Gerechtigkeit schaffen und Streit unter seinen Angehörigen vermeiden möchte, sollte also unbedingt rechtzeitig verfügen. Das muss nicht gleich ein komplettes Testament sein. Viel einfacher geht das mit einer Pflegeverfügung.

„Mit einer Pflegeverfügung kann man den Bereich der persönlichen Pflege ganz unkompliziert für sich und die Angehörigen regeln“, sagt Rechtsanwalt Dr. Heinrich Meyer-Götz. „Man kann bestimmen, wie und von wem man gepflegt werden möchte und wie man die Pflegeperson dafür entschädigen will“. Dr. Meyer-Götz hat zusammen mit der Stiftung VorsorgeDatenbank Formulare entwickelt, die man nur auszufüllen braucht. Mit der Unterschrift erhält man ein rechtssicheres Dokument.

Pflegende Angehörige aufgepasst

Für die pflegenden Angehörigen gilt: Man sollte die Pflege in einem Pflegetagebuch dokumentieren. Hier sollte genau vermerkt sein, was man in der Pflege und im Haushalt für den Pflegebedürftigen getan hat. Man schreibt auf, wie viel Zeit man auf welche Tätigkeit verwendet hat und ob es Besonderheiten gab, die einen höheren Aufwand erforderlich gemacht haben. Ein solches Tagebuch hilft auch dabei, den Pflegegrad einer Person zu ermitteln. Macht man Anschaffungen für den Pflegebedürftigen, sollte man alle Belege aufheben. Kommt es zum Streit, kann man so wirksam belegen, wo das Geld geblieben ist und wie viel Arbeit man geleistet hat.

Weitere Informationen zur Pflegeverfügung unter: www.vorsorge-verfuegungen.de

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