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Was tun bei Tränenmangel?

So beugen Sie trockenen Augen vor

Viele Stunden vor Bildschirmen, dazu trockene Luft in beheizten Räumen – das reizt die Schleimhäute, auch die unserer Augen. Beugen Sie vor!

„Trockenes Auge“ ist eine der häufigsten Diagnosen beim Augenarzt. Sie bedeutet, dass Bindehaut und Hornhaut nicht mehr genug Tränenflüssigkeit produzieren, die sie feucht hält. Nach Schätzungen der Augenklinik der Ludwig-Maximilians- Universität in München leiden etwa neun Millionen Menschen daran, die Tendenz ist steigend. Sie scheint der zunehmenden Bildschirmarbeit geschuldet zu sein. Auch Umweltreize wie Autoabgase, Tabakrauch, Heizungsluft und Klimaanlagen reizen die Augen und führen dazu, dass die Tränenflüssigkeit schneller verdunstet. Medizinisch betrachtet ist jedoch zunächst auszuschließen, dass eine Krankheit hinter den trockenen Augen steckt. Das könnte zum Beispiel eine Nervenschädigung oder ein Vitamin-A- Mangel sein. Trockene Augen sind manchmal Begleiterscheinungen von Diabetes oder ein Symptom, das auf das Sjögren-Syndrom hinweist, eine Autoimmunkrankheit, die zum entzündlichen Rheuma gehört. Auch die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre kann dazu führen, dass die Augen empfindlicher reagieren. Wenn Sie öfter und länger unter roten und brennenden Augen leiden, sollten Sie deshalb zunächst von einem Arzt abklären lassen, dass nichts Ernstes dahintersteckt, bevor Sie mit der Selbstbehandlung beginnen.

Tipps gegen trockene Augen

  • Sogenannte „künstliche Tränen“, die ins Auge geträufelt werden, bilden einen feinen Film. Spezielle Gele helfen, den Tränenfilm wieder zu stabilisieren.
  • Bei der Wahl der Kontaktlinsen nicht sparen! Weiche Silikon-Hydrogel- Linsen sind besonders atmungsaktiv. Dazu auf die Höchsttragezeit achten und die Linsen in reichlich Pflegemittel baden. Ist das Auge schon gerötet oder juckt, tragen Sie besser eine Brille.
  • Trinken Sie mindestens zwei Liter täglich, am besten Wasser, denn das verhilft auch den Augen zu mehr Feuchtigkeit.
  • Lüften Sie großzügig, das heißt: Öffnen Sie alle Fenster und Türen weit zum Stoßlüften für etwa fünf Minuten, dies zwei- bis dreimal am Tag. Wenn Sie die Fenster nur kippen, kühlt der Raum zwar aus, aber die Luft wird nicht effektiv genug mit Feuchtigkeit angereichert.
  • Bringen Sie Luftbefeuchter in beheizten Räumen an oder lassen Sie Wasser in einer Schale auf der Heizung verdampfen.
  • Achten Sie darauf, mehr zu blinzeln, wenn Sie auf Bildschirme schauen. Viele Menschen vergessen dabei ihre natürliche Lidschlagfrequenz.
  • Bauen Sie Augengymnastik in Ihren Tagesablauf mit ein, zum Beispiel immer beim Hochfahren des Computers. Unten finden Sie erste Übungen, mit denen Sie Ihre Augen innerhalb weniger Minuten erfrischen können.

Kleine Augengymnastik für zwischendurch

  • Setzen Sie sich bequem und „wärmen“ Sie Ihre Augen auf: eine Minute lang schnell klimpern!
  • Öffnen Sie Ihre Augen weit. Fixieren Sie einen Punkt in der Ferne und lassen Sie Ihren Blick langsam zu einem Punkt in der Nähe wandern – und ein paar Mal hin und zurück.
  • Machen Sie es wie die Teenies: Lassen Sie die Augen rollen, von links nach rechts und wieder zurück, dann rundherum. Fünfmal wiederholen!
  • Schließen Sie Ihre Augen. Reiben Sie die Handflächen aneinander, bis sie warm sind und legen Sie sie dann leicht gewölbt über die Augen.


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