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Servicethemen, Partnerfirmenvorstellungen & Berichte

Wir möchten Sie rundum informieren und veröffentlichen auf dieser Seite wissenswerte Berichte und Interviews in den Themenbereichen Gesundheit, Finanzen, Haus & Garten, Mode und Beauty sowie Berichte rund um den öffentlichen Dienst. Zudem stellen wir Ihnen einige ausgewählte Partner in Partnerfirmenporträts vor.



Es geht nach draußen

So legen Sie einfach einen Gartenteich an

Der eigene Teich passt in den kleinsten Garten und ist immer ein echter Hingucker. So legen Sie Ihren passenden Gartenteich ganz einfach selbst an.

Als Erstes sollten Sie sich folgende Frage stellen:

Welcher Teich und wo?

Diese Bedinungen sollte der Standort erfüllen:

  • Der Teich sollte nicht komplett von hohen Bäumen und Sträuchern umgeben sein.
  • Laub und zu viel Schatten sind wenig förderlich für die Wasserqualität.
  • Einige Stunden im Halbschatten sind dagegen gut.
  • Ein Teich, der im Winter wegen der enthaltenen Fische nicht einfrieren soll, sollte in einem Teilbereich zwischen 80 und 120 cm tief sein.

Tipp


Wer keinen Teich bauen möchte oder kann, etwa als Mieter, muss nicht darauf verzichten: Sogenannte Miniteiche finden sogar auf einer Terrasse oder einem Balkon Platz. Denn Miniteiche haben nur etwa einen Quadratmeter Wasserfläche oder weniger . Zudem werden Miniteiche normalerweise nicht im Boden eingelassen, sondern stehen auf einer festen Unterlage. Zum Einsatz kommen dabei neben halbierten Fässern auch Steintröge, Zinkwannen oder ähnliche dekorative Gefäße.

Wer einen Gartenteich plant, sollte vorab einiges bedenken

  • Die Größe des Teichs sollte zum Garten passen. Bis zu 7.000 Liter Wasservolumen sind im eigenen Garten im Wohngebiet genehmigungsfrei. Ab wann ein Bauantrag gestellt werden muss, ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt.
  • Der Pflegeaufwand muss bedacht werden. Wasserqualität und Bewuchs brauchen jeweils Pflege.
  • Was soll der Teich enthalten? Fische und Amphibien müssen Raum zum Überwintern haben.

Material und Technik?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen:

  • Fertigteichen: Diese eigen sich für kleinere Teiche zum Selberbauen, Wer wenig Platz hat, aber einen ebenerdigen Teich möchte, kann die vorgeformten Teiche aus Polyethylen und anderen Kunststoffen verwenden. Der Nachteil ist, dass man bei dünnwandigem Material sehr vorsichtig beim Einbauen sein muss, besonders beim sogenannten Einschlämmen des Teichs mit Sand. Zudem ist es schwierig, den Rand des Teichs so zu gestalten, dass er nicht wie ein Fremdkörper wirkt. Allerdings sind Fertigteiche die am wenigsten zeitund kostenaufwendige Methode, zu einem echten Teich zu gelangen. Da die Teiche aber auch an der tiefsten Stelle immer noch so seicht sind, dass sie in unseren Regionen zufrieren, sind sie für Fische nur geeignet, wenn diese in ein Winterquartier umgesiedelt werden. Des Weiteren gilt es darauf zu achten, dass Flachwasserzonen mit 10 bis 20 cm Höhe ausreichend breit für eine Bepflanzung sind, sonst bringt man keine Pflanzen unter, die nur eine bestimmte Wassertiefe vertragen.
  • selbst angelegten Teichformen: Diese können mit Teichfolie ausgekleidet, aber auch aus Beton gegossen werden.

So bauen Sie Ihren Fertigteich

Sie haben sich für einen Fertigteich entschieden und einen Platz im garten gefunden:

  • 1. Drehen Sie den Teich um und markieren im Abstand von circa 10 cm den Rand mit einem Spaten.
  • 2. Heben Sie die Grasnarbe in größeren Stücken an. Nun wird die Grube in der Tiefe des Teichs plus zehn Zentimeter ausgehoben.
  • 3. Entfernen Sie grobe Steine und Wurzeln und füllen Sie die 10 cm mit Sand auf, den man feststampfen muss.
  • 4. Dann passen Sie mit Hilfe einer Wasserwaage die Teichschale ein. Füllen Sie den den Rand stufenweise mit Sand auf und schlämmen ihn ein. Das funktioniert, indem man Wasser auf den Sand laufen lässt, bis er sich verdichtet hat und der Teich somit fest im Sandbett sitzt.
  • 5. Im Teich selbst machen Sie nun ein Bett aus Steinen, Kies und Sand – keinesfalls aus Erde. Nun können Sie die Pflanzen einsetzen. Bitte achten Sie unbedingt auf deren Bedürfnisse in Bezug auf die Wasserhöhe.
  • 6. Anschließend können Sie das Wasser einfüllen.

Am einfachsten und günstigsten umzusetzen sind Fertigteiche, die es in verschiedenen Ausführungen und Größen gibt.

So bauen Sie einen Miniteich mit Seerosen

  • 1. Kaufen Sie einen Teichtopf – entweder aus Metall oder Plastik – und besorgen Sie Kies und Ziegelsteine zum Gestalten der Wanne sowie Teichpflanzen Ihrer Wahl: Hier sehen Sie zum Beispiel Wasserhyazinthe, Wassersalat, ZwergSeerose, Zebrasimse und kleines Hechtkraut.
  • 2. Mit den Ziegelsteinen erschaffen Sie verschiedene Höhenstufen für die Bepflanzung.
  • 3. Die Pflanzen – hier die Zebrasimse und das kleine Hechtkraut – in Pflanzkörben in der Wanne positionieren.
  • 4. Anschließend die Pflanzen auf den verschiedenen Ebenen mit dem weißen Kies bedecken und Platz für die Schwimmpflanzen lassen.
  • 5. Zum Schluss die Wanne mit Wasser füllen. Kontrollieren Sie regelmäßig den Wasserstand und füllen Sie bei Bedarf Wasser nach.

So bauen Sie einen variabel gestalteten Teich

  • 1. Markieren Sie den späteren Teichumriss mit hellem Sand oder Sägespänen.
  • 2. Heben Sie die Grube terrassenförmig aus.
  • 3. Bevor die Teichfolie ausgelegt wird, muss der Untergrund sorgfältig von Steinen, Wurzeln und Unkraut gesäubert werden.
  • 4. Zum weiteren Schutz werden unter der Folie einige Zentimeter Sand oder ein Teichvlies aufgebracht. Zudem dürfen sich in Teichnähe keine stark wuchernden Gehölze und Sträucher befinden. Sie könnten mit ihren Wurzeln die Folie durchdringen.
  • 5. Bei Gefälle im Gelände muss die Teichlinie mit der Wasserwaage ausgerichtet werden.
  • 6. Die Teichfolie selbst muss möglichst ohne Faltenwurf aufgebracht werden. Je mehr Falten, umso größer die Möglichkeit, dass sich dort Schmutz und Schwebstoffe absetzen und die Wasserqualität beeinträchtigen.
  • 7. Der Folienrand ist eine weitere Schwierigkeit. Er darf nicht abrutschen, soll aber auch nicht sichtbar sein. Helfen können hier sogenannte Böschungsmatten. Diese gibt es aus unverrottbarem, braun gefärbtem Kunststoffmaterial oder Kokosfasern. Es gibt auch solche mit eingearbeiteten Pflanztaschen, die das spätere Begrünen der Böschung erleichtern. Die Böschungsmatten bieten zudem einen guten Halt, sodass Tiere beim Betreten nicht abrutschen. Dies ist besonders wichtig, wenn es einen Hund gibt, der den Teich zur Abkühlung nutzen darf.

Je besser der Teich geplant und angelegt ist, umso weniger Pflege benötigt er hinterher.

Pumpe, Filter oder ohne alles?

Ob man einen Filter oder eine Pumpe für seinen Teich benötigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Ein reiner Pflanzenteich oder ein naturnaher Teich kommen zumeist ohne Filter aus. Wenn allerdings Fische darin leben sollen, empfiehlt sich häufig ein Teichfilter. Eine Pumpe brauchen alle, die Wasser bewegen wollen – etwa in Form einer Kaskade oder eines Bachlaufs. Zudem gibt es Pumpen in Kombination mit einem Filtersystem. Was man überhaupt braucht und was sich für welchen Teich am besten eignet, hängt wiederum von der Größe und dem Besatz ab. Am besten ist es, man informiert sich bereits bei der Planung des Teichs umfassend darüber. Mit entsprechend naturnaher Anlage kann oft auf teure Technik verzichtet werden. Neben den Kosten ist ein weiterer großer Nachteil von Pumpen, dass kleinere Wirbellose oder Fischlarven eingesaugt und getötet werden können.

Sicherheit steht an erster Stelle

Jeder Teichbesitzer hat die Pflicht, dafür zu sorgen, dass vor allem Kinder den Teich nicht erreichen können. Da Wasser Kinder magisch anzieht und Kleinkinder bereits in ganz flachen Gewässern ertrinken können, ist dies extrem wichtig. Sind Kinder oder Haustiere zu Besuch, muss man bei frei zugänglichen Teichen extreme Vorsicht walten lassen. Denn je nach Beschaffenheit des Ufers oder der Umrandung ist das Herauskommen auch für größere Kinder oder Tiere schwierig bis unmöglich. Bei größeren Hunden oder solchen, die graben, muss man zudem auf den Teich selbst aufpassen. Vor allem der Uferbereich kann unter den Krallen leiden und so der ganze Teich beschädigt werden.

Tipps zur Bepflanzung und Pflege

Damit man mit seinem Teich schnell nach dem Bau und für lange Zeit Freude hat, sollte man noch einiges beachten:

  • 1. Die richtige Bepflanzung entscheidet zu weiten Teilen darüber, welche Selbstreinigung der Teich hat und wie viele Algen sich bilden. Die Bepflanzung wird von der Größe des Teichs und seinen Tiefenzonen bestimmt: Die Pflanzzonen für Sumpf- und Wasserpflanzen richten sich nach deren Vorlieben für die Wassertiefe. Am Uferrand spricht man von einer Feuchtzone, die etwas unter Wasser stehen oder trocken sein kann. Hier fühlen sich Blutweiderich oder Frauenmantel wohl. Es folgen die unterschiedlichen Flachwasserzonen. Hierfür gibt es Pflanzen wie Hahnenfuß oder Teichsimse, die Wassertiefen um die 15 cm bevorzugen und solche wie das Pfeilkraut oder den schmalblättrigen Rohrkolben, die sich im bis zu 40 cm tiefen Wasser wohlfühlen. Die Tiefwasserzone beherbergt Schwimmblattpflanzen wie Seerosenarten sowie frei im Wasser schwimmende Pflanzen wie die Wasserlinsen. Daneben gibt es Pflanzen, die vollständig unter Wasser sind, wie die Wasserpest. Sie helfen, Algen einzudämmen, da sie diesen die Nahrungsgrundlage entziehen.
  • 2. Ein gut geplanter und angelegter Gartenteich braucht wenig Pflege. Wichtig ist, abgestorbene Pflanzenteile oder Laub regelmäßig zu entfernen. Es lohnt sich, immer mal wieder die Wasserhärte zu messen, um bei auftretenden Problemen entsprechend reagieren zu können. Bei länger anhaltender Trockenheit sollten die Pflanzen am Teichrand gegossen beziehungsweise entsprechend Wasser nachgefüllt werden. Nicht vergessen: Auch ein Teich muss winterfit gemacht werden, wenn sich darin keine winterfesten Pflanzen befinden, sodass man ihm im nächsten Frühjahr erneut genießen kann.

Gut gepflanzt ist halb gepflegt: Einige Wasserpflanzen können den Algenwuchs bremsen.


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