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Servicethemen, Partnerfirmenvorstellungen & Berichte

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Tipps für Anfänger

Wildkräuter selbst sammeln

Kräuter können jede Speise verfeinern, zu köstlichem Pesto oder gesunden Tees verarbeitet werden oder Einsatz im Haushalt finden. Im Supermarkt ist die Auswahl an frischen Kräutern jedoch oft begrenzt und was da ist, ist teuer. Eine lohnenswerte Alternative: heimische Kräuter selbst sammeln. Darauf müssen Sie achten:

Auf Nummer sicher gehen

Die meisten in Deutschland wachsenden Kräuter sind für den Menschen harmlos oder nur leicht giftig. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, die besonders dann gefährlich werden können, wenn es sich um ein giftiges Kraut handelt, dass einem ungiftigen zum Verwechseln ähnlich sieht. Ein Beispiel ist der Wiesenkerbel, der sich nur schwer vom gefleckten Schierling unterscheiden lässt. Während der vitaminreiche Wiesenkerbel sich gut in Salaten und Smoothies macht, kann der Verzehr von geflecktem Schierling tödlich enden. Dies wusste man bereits in der Antike und verabreichte dem zu Tode verurteilten Sokrates ein Getränk aus dem Kraut, den sogenannten Schierlingsbecher.
Für Kräutersammler gilt: Informieren Sie sich gut über die Kräuter, die Sie pflücken wollen. Am besten Sie haben einen bebilderten Kräuterführer zur Hand, der ihnen bei der Bestimmung der Pflanzen hilft. Sind sich bei einem Kraut nicht sicher, lassen Sie es lieber stehen.

Rücksicht nehmen

Bei einer Kräuterwanderung nehmen Sie, was die heimische Natur zu bieten hat. Zum Schutz der Natur und damit auch andere Sammler auf ihre Kosten kommen können, sollten Sie jedoch nur nehmen, was Sie wirklich brauchen. Ernten Sie also nur Pflanzen, die Sie tatsächlich verwerten wollen. Am Besten ist es, wenn Sie bereits bevor Sie losziehen, wissen welche Kräuter Sie finden wollen und auch schon Ideen zur Verwertung haben.
Sind Sie auf das Kraut gestoßen, das Sie sammeln wollen, gilt es, maximal ein Drittel des Bestandes in einem Bereich zu sammeln. So können auch andere Sammler noch zugreifen und es können genug Kräuter nachwachsen.

Wo wird gesammelt

Nicht jeder Ort ist gleich gut zum Sammeln wilder Kräuter geeignet. Sammeln Sie nicht am Rand stark befahrener Straßen. Ein Abstand von 20 Metern sollte hier eingehalten werden. Auch am Rande von konventionell bewirtschafteten Feldern sollte das Ernten von Wildkräutern vermieden werden, da sie mit Pflanzenschutzmittel gespritzt sein könnten. Schließlich sollten Sie beachten, dass in Naturschutzgebieten ein allgemeines Sammelverbot gilt und Pflanzen, die unter Naturschutz stehen, auch außerhalb von Naturschutzgebieten nicht gepflückt werden dürfen. Gärten und Spielplätze, an denen wenige Hunde verkehren, können überraschend gute Kräuterfundorte sein.


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