Servicethemen, Partnerfirmenvorstellungen & Berichte
Wir möchten Sie rundum informieren und veröffentlichen auf dieser Seite wissenswerte Berichte und Interviews in den Themenbereichen Gesundheit, Finanzen, Haus & Garten, Mode und Beauty sowie Berichte rund um den öffentlichen Dienst. Zudem stellen wir Ihnen einige ausgewählte Partner in Partnerfirmenporträts vor.
Die stille Basis unseres Hormonhaushalts
Darmgesundheit
19. Januar 2026 | Der Darm ist weit mehr als ein Verdauungsorgan. Er steht in engem Kontakt mit Immunsystem, Nerven und Hormondrüsen und beeinflusst damit unser Wohlbefinden stärker, als viele denken. Über Nervenfasern und Botenstoffe wie Serotonin oder Dopamin kommuniziert der Darm direkt mit dem Gehirn.
Rund 90 Prozent des „Glückshormons“ Serotonin entstehen im Darm – kein Wunder also, dass er als „zweites Gehirn“ gilt.
Wie Darm und Hormone zusammenspielen
Im Darm leben Milliarden Mikroorganismen und bilden zusammen das „Mikrobiom“. Diese Gemeinschaft hilft nicht nur bei der Verwertung von Nährstoffen, sie produziert auch Substanzen, die hormonähnlich wirken oder direkt in unseren Hormonhaushalt eingreifen. Dazu zählen kurzkettige Fettsäuren, die Entzündungen dämpfen und die Darmbarriere stabilisieren, sowie Botenstoffe, die mit Stress-, Schilddrüsen- und Geschlechtshormonen interagieren. Auch Neurotransmitter wie Serotonin werden zu großen Teilen im Darm gebildet. Gerät diese Balance ins Wanken, spüren wir das oft nicht nur im Bauch, sondern im ganzen System.
Was die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringt
Eine ballaststoffarme, stark verarbeitete Ernährung, zu viel Zucker oder Alkohol schaden den „guten“ Darmbakterien. Auch Stress, Medikamente (z.B. Antibiotika) sowie Schlafmangel können die Vielfalt des Mikrobioms verringern. Dauerstress etwa erhöht den Cortisolspiegel, verändert die Darmdurchblutung und stört so hormonelle Abläufe. Wer dauerhaft erschöpft oder unausgeglichen ist, sollte also im wahrsten Sinne des Wortes auf seinen Bauch hören.
Vier Wege zu einem gesunden Bauchgefühl
- Ballaststoffe bewusst einbauen: Sie sind das Lieblingsfutter der nützlichen Darmbakterien. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse fördern die Vielfalt der Darmflora und unterstützen die Hormonbalance.
- Regelmäßig Fermentiertes essen: Joghurt, Sauerkraut, Kefir oder Kimchi enthalten lebende Milchsäurebakterien, die helfen, das Gleichgewicht im Darm wiederherzustellen. Schon wenige Portionen pro Woche können positive Effekte zeigen.
- Bewegung und Entspannung kombinieren: Regelmäßige Aktivitäten bringen nicht nur die Verdauung, sondern auch den Stoffwechsel in Schwung. Ebenso wichtig: Stressabbau durch Spaziergänge, Atemübungen oder Yoga. Entspannung unterstützt die Hormonregulation und stärkt das Immunsystem.
- Ausreichend trinken: Täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßter Tee unterstützen die Verdauung und helfen, Stoffwechselprozesse im Gleichgewicht zu halten.
Signale des Körpers ernst nehmen
Unser Bauch reagiert sensibel auf Belastungen, sowohl körperlicher als auch seelischer Natur. Wer häufiger unter Blähungen, Erschöpfung oder Stimmungstiefs leidet, kann mit bewusster Ernährung und kleinen Routinen viel bewirken. Schon ein ballaststoffreiches Frühstück, ein Glas Wasser mehr am Tag oder ein kurzer Spaziergang nach dem Essen sind kleine, aber wirkungsvolle Schritte zu einem stabilen Hormonhaushalt und mehr Wohlbefinden.
Alltagstaugliche Anregungen für die Woche
- Montag: Overnight Oats mit Beeren und Nüssen, mittags Vollkorn-Wrap mit Bohnen, abends Gemüsesuppe.
- Mittwoch: Joghurt oder Kefir als Snack, 20 Minuten Spaziergang nach dem Essen,abends Ofengemüse mit Kichererbsen.
- Freitag: Kartoffelsalat aus abgekühlten Kartoffeln (resistente Stärke), dazu Rohkost und ein Glas Wasser zu jeder Mahlzeit.
- Wochenende: Eine Stunde leichter Sport, Sauerteigbrot, ein Glas Kombucha oder eine Portion Sauerkraut – und dazu eine digitale Auszeit für besseren Schlaf.
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