1
3027
ÖD-News-Überschrift Berichte
modul
1
6182
ÖD-News Überschriften

ÖD-Aktuell - Neuigkeiten für den Öffentlichen Dienst Nachrichten für den Öffentlichen Dienst Hintergründe, Berichte und Meinungen aus dem Öffentlichen Dienst

Lesen Sie aktuelle Nachrichten, Meinungen und Informationen aus und für den Öffentlichen Dienst. Wir fassen alles Neue aus über 40 behördlichen, gewerkschaftlichen und journalistischen Quellen für Sie übersichtlich zusammen. Die BSW-Redaktion liefert dazu Hintergrundberichte, Interviews und porträtiert Köpfe und Institutionen.

Meldungen aus über 40 behördlichen, gewerkschaftlichen und journalistischen Quellen.

Lassen Sie sich per E-Mail zu den wichtigsten Nachrichten und Berichten informieren!

Ja, ich möchte jederzeit widerruflich zu Neuigkeiten aus dem Öffentlichen Dienst informiert werden.

Anmelden

Einfach & sicher

Sie können Ihre Newsletter-Bestellung jederzeit widerrufen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.

So widerrufen Sie die Einwilligung zum werblichen E-Mail-Empfang:

Aus einer E-Mail heraus:

... durch Klick auf „Abmelden".

Über unseren Kundenservice:

BSW Verbraucher-Service GmbH
Josephsplatz 8
95444 Bayreuth
Telefon: 0800 279 2582 (gebührenfrei)
Telefax: 0921 802 300
E-Mail: info@bsw.de



(K)ein Familienfest

Wer hält Deutschland an den Feiertagen am Laufen?

Auf Weihnachten freuen sich die meisten Menschen das ganze Jahr, denn endlich ist Zeit für etwas Entspannung und gemütliche Stunden. Allerdings verbringen rund acht Millionen Erwerbstätige die Feiertage nicht im Kreise der Familie, sondern am Arbeitsplatz.

Zeit für Besinnlichkeit ist später

Es könnte so schön sein: Wie der Deutsche Beamtenbund (dbb) erklärt, sind Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes am 24. und 31. Dezember grundsätzlich freizustellen – wenn dies aus betrieblicher Sicht möglich ist. Allerdings ist die Realität oft eine andere, denn die Arbeit hört für Polizeibeamten und -beamtinnen, Mitarbeiter der Feuerwehr, Rettungsassistenten und auch für zahlreiche weitere Berufsgruppen zum Jahresende nicht auf. Vielen von ihnen bleibt das Glück verwehrt, die Weihnachtsfeiertage und den Übergang ins neue Jahr bei ihren Liebsten zu verbringen. Die besinnlichen Stunden müssen dann nachgeholt werden, wenn Zeit dafür ist.

Die Weihnachtsengel in Weiß – es gibt sie wirklich

Statt mit ihren Kindern Plätzchen zu backen oder die letzten Geschenke einzupacken, kümmern sich die Beschäftigten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen um die Patienten und machen ihnen die Zeit so angenehm wie möglich. Zu Weihnachten wird dann auf den Stationen und an den Krankenbetten versucht, mit etwas weihnachtlicher Dekoration, kleinen Geschenken und Besuchen vom Weihnachtsmann ein Lächeln in die Gesichter von Klein und Groß zu zaubern. Und damit ist Weihnachten plötzlich greifbar – indem Menschen für diejenigen da sind, die gerade Hilfe und Trost benötigen.

Gleiches gilt für die Kräfte des DRK-Landesverband Berliner Rotes Kreuz e.V. „Unser Wärmebus versorgt im Winter täglich von 18 bis 0 Uhr Obdachlose mit heißem Tee sowie warmer Kleidung und Decken – auch an Heiligabend und den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie Silvester und Neujahr“, erklärt der Verband. Darüber hinaus sind in der Silvesternacht zwischen Pariser Platz und Großem Stern über 150 haupt- und ehrenamtliche DRK-Sanitäter und -Ärzte im Einsatz. Sechs Berliner DRK-Kreisverbände werden dann von 18 bis 3 Uhr aktiv sein.

Sie sind in Alarmbereitschaft

Auch unsere Polizisten sind an Weihnachten und Silvester, wie an jedem anderen Tag, in Bereitschaft und dort zur Stelle, wo ihre Hilfe benötigt wird. 2015 hatten beispielsweise die Polizeibeamten und –beamtinnen im Stadtgebiet Düsseldorf 675 Einsätze – und das allein an den Feiertagen zum Jahresende. In diesem Jahr werden besonders viele Polizisten den Rutsch ins neue Jahr in Köln verbringen. Doch nicht mit feiern, sondern mit dem Zeigen von Präsenz und gegebenenfalls mit Einsätzen zum Schutz der Bürger. Nach den Ereignissen auf dem Domvorplatz im letzten Jahr sind diesmal rund 1.500 Beamten und Beamtinnen der Landespolizei eingeplant. Das bedeutet: 1.500 Menschen, die hoffen, bei ihrem Einsatz unverletzt zu bleiben und wenigstens das nächste Silvester mit ihren Freunden und Familien verbringen zu dürfen.

Sirenen zum Jahresende

„Die Feuerwehr fährt im Jahr rund 190.000 Brand-Einsätze,“, erklärt der Deutsche Feuerwehr Verband gegenüber BSW „doch wie viele davon an Weihnachten und Silvester stattfinden, wird leider nicht statistisch festgehalten.“ Fakt sei jedoch, dass gerade am 31. Dezember eine erhöhte Bereitschaft zur Verfügung stehe, „denn von Böllern, Raketen und vertrockneten Weihnachtsbäumen geht jedes Jahr aufs Neue ein enormes Gefahrenpotenzial aus.“ Wenn die Partyeuphorie den Blick für die Sicherheit trübt und leichtfertig Silvester-Knaller gezündet werden, sind die Feuerwehrmänner und -frauen sowie die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gefragt. Nicht selten werden sie dann von ihren eigenen Feiern weggeholt und müssen den Start ins neue Jahr in ihrer Schutzkleidung verbringen.

Daher möchten wir Danke sagen! Ohne diese und viele weitere Menschen könnten wir wohl nicht so ein friedvolles Weihnachtsfest erleben oder am Silvesterabend unbesorgt das Feuerwerk bestaunen. Wir wissen diesen Einsatz zu schätzen.


  • Deutscher Beamtenbund dbb, Polizei, Feuerwehr, Rettungsassistenten, Deutscher Feuerwehr Verband, Öffentlicher Dienst